Das Aktzeichnen war und ist für mich eine Offenbarung. In der Fläche bleiben und auf alles, was nicht wichtig ist verzichten, weil die Zeit gleich um ist. Die Konzentration ist enorm, nach einer Stunde völlig erledigt und erfüllt. Die Intensität des Erlebens ist mit Hochleistungssport zu vergleichen. Körperausdruck ist meine Welt. Und dann Farben wählen, dem Impuls vertrauen und wieder in der Fläche bleiben. Mit dem Pinsel über das Papier wandern. Es gibt kein richtig oder falsch. Ich bevorzuge Aquarell oder Acryl. Aquarell weil der Malprozess ein langsames Herantasten und Vertiefen ermöglicht. Acryl weil es so wunderbar schnell in der Fläche ist. Schwierig ist es immer zu entscheiden, wann bin ich fertig? Mich nicht im Detail verlieren. Dem Betrachter genug Raum für eigene Ergänzung lassen.
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